Bauchstraffung, Lifting OS & OA
Klinik Tiefenbrunnen

Bauchstraffung, Lifting OS & OA

Die Fettabsaugung ist eine sehr häufig angewendete und verlässliche Methode zur Korrektur von lokalen, diätresistenten Fettdepots. In den richtigen Fällen angewendet, führt sie zu einem ästhetisch ansprechenden, dauerhaften Resultat.

Hartnäckige Fettpolster lassen sich häufig selbst mit strengen Diäten, sportlicher Aktivität und gesunder Lebensführung nur bedingt bekämpfen. Mit einer Fettabsaugung kann das Körperbild elegant und dauerhaft korrigiert werden.

Am häufigsten werden dabei im Hüftbereich, sog. Reiterhosen, der Bauch, Taille und die Brustpartie beim Mann und die Kinn- Halsregion behandelt. Eine Fettabsaugung erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters.

Was passiert dabei eigentlich?

Das überschüssige und erschlaffte Haut- und Fettgewebe wird exakt vermessen, operativ entfernt und so die gesamte Region gestrafft. Die dabei notwendigen Schnitte werden so platziert, dass die späteren Narben möglichst unauffällig zu liegen kommen. Um ein möglichst optimales ästhetisches Resultat erzielen zu können, werden diese Straffungsoperationen heute vielfach mit einer Fettabsaugung der angrenzenden Bereiche kombiniert.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Mit der operativen Haut- und Fettentfernung (Fachausdruck: Dermolipektomie) müssen zwar größere Hautschnitte und längere Narben hingenommen werden, dafür können aber auch große Fettschürzen und Hautfalten beseitigt werden, für die es sonst keine Korrekturmöglichkeiten gibt. Nach der Operation ist nicht nur die Körperproportion harmonisch wiederhergestellt, auch die sportliche Aktivität und das subjektive Wohlbefinden erhalten neuen Aufschwung.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

In der Regel ist eine Vollnarkose und ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich, der entsprechend der Ausdehnung der operierten Bereiche zwischen 3 und 5 Tagen dauert. Nur kleine Hautstraffungen können auch mal in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.

Wie bereite ich mich auf die Operation vor?

Vor einer operativen Haut- und Fettentfernung sollten alle anderen Möglichkeiten zu einer Gewichtsabnahme ausgeschöpft sein. Je näher Sie Ihrem Idealgewicht sind, um so vorteilhafter wird das Operationsergebnis ausfallen. Bei Hautentzündungen muss eine Vorbehandlung erfolgen, die am besten durch einen Hautarzt kontrolliert wird. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation keine Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol, Schlafmittel und Nikotin sollten Sie weitgehend verzichten.

Wie verläuft die Operation?

Vor der Operation werden die Bereiche, die entfernt werden sollen, im Stehen vermessen und markiert. Während der Operation werden dann die überschüssige Haut mit dem darunterliegenden Fettgewebe entfernt. Gelegentlich kann dies durch eine Fettabsaugung unterstützt werden.

Gleichzeitig mit dem Vernähen der Wundränder wird dann die verbliebene Haut gestrafft. Damit sich keine Blutergüsse oder Wundsekrete stauen, werden für ein bis mehrere Tage Drainagen gelegt. Noch in Narkose wird der Verband angelegt. Bei der Bauchstraffung wird häufig die gesamte Haut zwischen Nabel und Schamhügel entfernt und die gerade Bauchmuskulatur in der Mittellinie gestrafft, um eine optimale Kontur wiederzuerlangen. Der Nabel muss hierzu erst umschnitten und später wieder an geeigneter Position in die gestraffte Haut eingenäht werden.

An der Innenseite der Oberschenkel unterscheiden wir die "kleine" horizontale Straffung mit einer Naht zwischen Leiste und Sitzbein von der "großen" vertikalen Straffung, bei der die Naht von der Leiste bis zur Knieinnenseite verläuft. An den Oberarmen wird die Naht immer innenseitig von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen geführt. Auch an anderen Körperpartien können überschüssige Haut-Fett-Depots entfernt werden. Die Schnittführung wird mit Ihnen individuell abgestimmt.

Was passiert nach der Operation?

Unmittelbar nach der Operation werden Sie Schmerzmittel benötigen, die Ihnen die nötige Ruhe und Entspannung für die Heilung verschaffen sollen. Gegen Blutgerinnsel und Embolien werden Thrombosestrümpfe angelegt, oder auch vorbeugende Mittel verabreicht. Die Wundheilung der Haut und das Abklingen der Schwellung benötigt ca. 10 - 14 Tage, die endgültige Abheilung ist jedoch erst nach mehreren Wochen zu erwarten.

Welche Risiken sind zu beachten?

Leiden Sie unter Gefäßerkrankungen, Venenstauung oder Blutgerinnseln (Thrombosen, Embolien), müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen mit Ihrem Arzt getroffen werden. Allergien gegen Medikamente, Pflaster oder Salben sollten Sie uns in jedem Fall mitteilen, ebenso wie andere Erkrankungen und regelmäßigen Medikamentengebrauch. Vor der Operation werden Ihr Blutbild und die Blutgerinnung, vor Narkosen auch das EKG (Herz) und die Lunge untersucht.

Welche Komplikationen können entstehen?

Da es sich um größere Wundflächen handelt, können Blutergüsse und Sekrete oder bakterielle Entzündungen die Heilung stören. Das Berührungsempfinden an der Haut in den behandelten Zonen und der Lymphabfluss regenerieren sich erst langsam im Verlauf von mehreren Monaten. Thrombosen und Embolien sind extrem selten, könnten jedoch zur bedrohlichen Belastung von Kreislauf und Atmung führen. Auffällige Narben nach gestörter Wundheilung können meistens durch kleine Korrekturoperationen in örtlicher Betäubung verbessert werden.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Die Ausheilung ist durch eine Narbenpflege und leichte Kompression mit Stützstrumpfhosen oder Bodies zu unterstützen. Diese sollten Sie 6 Wochen lang mindestens tagsüber tragen. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung anregen und die Heilung unterstützen. Resorbierbare Hautnähte lösen sich selbst auf, andere Fäden werden nach 1-2 Wochen entfernt. Über weitere Maßnahmen zu Ihrer individuellen Nachbehandlung werden Sie vor der Klinikentlassung informiert.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

In den ersten 6-8 Wochen sollten Sie sich vorsichtig bewegen und übermäßige ruckartige Spannungen der Nahtlinien vermeiden. Ihre Arbeitsfähigkeit ist meistens nach ca. 3 Wochen wiedererlangt. Sportliche Aktivitäten können nach 4 Wochen langsam gesteigert werden.

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